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Bericht 2012

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DAS 150 JÄHRIGE RÖTTCHER JUBILÄUMSFEST IN MÜDEN
Ein Bericht von Valentin Volker


Nach dem Karfreitagsgottesdienst sind wir nach Müden gefahren um die dreitägige  150. Jubiläumsfeier  von der Ankunft von Missionssuperintendent  Heinrich Röttcher zu feiern.   Die Planung und Vorbereitung wurde mit viel Mühe und Sorgfalt von Walter und Liesel Röttcher gemacht. Es hatten sich etwa 150- 170 Nachkommen aus allen Teilen Südafrikas dort getroffen.
  
Am Samstag sind die meisten Gäste beim Festort eingetroffen und haben erstmal das Familienband verstärkt; denn viele hatten sich entweder vor fünf Jahren, bei der vorigen Feier,  oder sogar noch länger her,  zuletzt gesehen.   Leider konnten aus Gesundheits- und Entfernungsgründen die drei ältesten Nachkommen diesmal nicht mitmachen.   Tante  Hedwig Peters  (101); Tante Agnes Stumpf (97)  und Tante Erika Röttcher(93)


Am Sonntagmorgen um 06.00 Uhr hat ein kleiner Posaunenchor den Ostertag mit Loblieder „eingeposaunt“ und um 10.00 Uhr hat Pastor Burgert Brand von Hermannsburg den Ostergottesdienst bei der Müden Kirche gehalten.    Weil die alte Kirche die in 1897 eingeweiht wurde zu klein ist,  haben wir den zweisprachigen (Deutsch und Englisch) Gottesdienst, mit Posaunenbegleitung aus der Hermannsburg Gemeinde, draußen unter den großen Bäumen gefeiert.   Da waren auch noch mehrere Gemeindeglieder aus der Hermannsburg Gemeinde zu dem Gottesdienst gekommen.



Anschließend wurden, in dem sehr gutgepflegten Friedhof,  noch einige Kränze auf den Gräbern von Missionar  Röttcher und die Stammutter Marie geb. HORST gelegt, und wurden die Namen der verstorbenen Nachkommen seit der vorigen Feier vor fünf Jahren verlesen.   Conrad Röttcher hat eine Jubiläumsgedenkplatte gestiftet und auf dem Grabstein von Missionar Röttcher enthüllt.

Danach sind wir zurück gefahren nach "Ivala",  die ehemalige Wohnung von Vic Röttcher -  (es ist jetzt ein “Bed & Breakfast” von Gene und Brian Bradfield   -   Tochter & Schwiegersohn von Vic)   Nach dem (“BRAAI”)   Grill am Abend  wurde noch musiziert und waren da Erzählungen aus der Geschichte und Erlebnisse aus der Vergangenheit.    Einige die noch eine weite Rückreise vor sich hatten sind dann aber schon am Nachmittag zurückgefahren.   Andere sind geblieben bis Ostermontag.

Viele Gäste haben auf dem schön gepflegten Gelände am Ufer des Mooi River gezeltet oder in einem Wohnwagen übernachtet.   Die Gäste wurden allerdings abgeraten um in dem Fluß zu baden, weil es bekannt ist daß da Krokodile in dem Fluß an dem Ort sind.

Obwohl da in Müden nicht mehr eine Lutherische Gemeide besteht, wird das Kirchengebäude und der Friedhof jetzt verwaltet und versorgt von einer Familientreuhandgesellschaft mit Geldern die freiwillig geschenkt werden von Familienangehörige.   Gene und Brian haben sich freiwillig für die Aufsicht gemeldet.   Die Kirche wird auch noch gelegentlich von der kleinen lokalen Anglikanergemeinde benutzt; aber wenigstens einmal im Jahr werden Lutherische Gottesdienste (hauptsächlich) für Familiennachkommen da gehalten.

Die Kirche ist noch nicht als historisches Denkmal erklärt worden weil da sowieso keinen finanziellen Beistand empfangen wird und weil da viele beschränkende Bedingungen mit verbunden sind.    Der freiwillige Familieneinsatz wird deshalb um so mehr gefördert und geschätzt.


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